Sirmione

Sirmione


Sirmione hat rund 7.500 Einwohner und befindet sich am Südufer des Gardasees auf einer Halbinsel, die etwa 4 km in den See ragt. Die Insel besteht aus 3 Anhöhen, die „Cortine“, die „San Pietro in Mavino“ und die „Grotten des Catull“.
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Burg von Sirmione

Die Scaligerburg (ital.: Castello Scaligero) ist wohl das prägendste Bauwerk in Sirmione. Das ehemalige Römerkastell auf dem Hügel Cortine wurde im 13. Jahrhundert von den Skaligern zu einer Festung ausgebaut. Damals wie heute wacht die Burg über das künstlich angelegte Hafenbecken und schütze mit der Ringmauer die Stadt gegen Angreifer. Begibt man sich in die Burg und auf ihre Türme, kann man die Schießscharten und das raffinierte Verteidigungssystem alter Zeiten bestaunen. Aber nicht nur das, von oben hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Gardasee. Zugang zu Sirmione erhält man nur über eine Zugbrücke über den Wassergraben. Dort erwartet einen dann die liebevoll gestaltete Altstadt, in der man kleine Geschäfte und Boutiquen vorfindet. Die in den engen Gässchen gelegenen Cafés und Restaurants laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Kirche San Pietro in Mavino

Auf dem zweiten Hügel, etwas außerhalb von Sirmione, befindet sich die Kirche San Pietro in Mavino inmitten von Oliven- und Zypressenhainen. Um zu ihr zu gelangen, geht man geradewegs durch die verwinkelten Gassen von Sirmione. Im Inneren verzieren Fresken aus 5 Jahrhunderten die Decken und Wände.

Grotten & Thermalbäder des Catull in Sirmione

Die einstige Villa mit dem Namen Grotten des Catull (ital.: Grotte di Catullo) bildet die dritte Anhöhe. Während Ausgrabung wurde klar, dass die Grotte des Catull ein frühzeitliches Sanatorium mit Thermalbad war. Die Bauten erstreckten sich über eine Fläche von etwa zwei Hektar. Heute sind nur noch die Stützmauer übrig, aber das Museum am Eingang zeugt von der einstigen Pracht der Villa. Die Thermalbäder des Catull (ital.: Terme di Catullo) werden über ein Rohrsystem von heißen Quellen am Grund des Gardasees gespeist. Bereits die Römer wussten die erholsame und heilende Wirkung des schwefel-, iod- und bromhaltigen Wassers zu schätzen und zu nutzen. Sie waren die ersten, die  Rohre zu den Quellen legten. Die 69 °C heißen Thermalquellen entspringen auf 2.200 m Höhe im Becken des Monte Baldo und treten erst wieder im Gardasee zutage.


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