Verona

Nur rund 30 Kilometer östlich vom Gardasee befindet sich mit Verona die italienische Liebesstadt schlechthin. William Shakespeare ließ hier sein Drama „Romeo und Julia“ spielen. Eine Geschichte über die Liebe zweier junger Menschen, deren Glück die Fehden ihrer Familien im Weg standen. Ein jeder weiß, wie die Tragödie endete: Im Freitod der beiden Liebenden.


Blick auf das Castel San Pietro in Verona.

Gegründet wurde Verona um das Jahr 550 vor Christus. Bevor die Römer die Stadt 89 vor Christus zu ihrer Kolonie machten, waren die Räter, die Euganeer und die Cenomanen Herrscher über den Ort. Zu einer Großstadt entwickelte sich Verona erst mit der Herrschaft Kaiser Augustus´, selbstständig und mit eigenen Stadtrechten ausgestattet wurde Verona dann Anfang des 12. Jahrhunderts. In den kommenden Jahrhunderten folgten unterschiedliche Herrschaften, darunter Mailand, Venedig und Österreich. Im Zuge des Deutschen Krieges im Jahr 1866 kam Verona schließlich zum Königreich Italien.

Verona für einen Tag

Ein Ausflug nach Verona lohnt immer. Ob Sie nun bei einem Stadtbummel durch die historische Altstadt schlendern, die seit 2000 UNESCO-Welterbe ist, ob Sie sich in der Arena di Verona kulturell bereichern wollen oder ob Sie die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen möchten – durch die Nähe zum Gardasee haben Sie alle Zeit der Welt. Somit ist Verona auch für einen Tagesausflug bestens geeignet.

Der Mittelpunkt Veronas ist das Amphitheater, das wohl im Jahr 30 nach Christus entstand und in der im Sommer die berühmten Opernfestspiele stattfinden. In der übrigen Zeit kann das imposante Gebäude, das sogar etwas älter ist, als das Kolosseum in Rom, besichtigt werden. Ebenfalls unter der Herrschaft der Römer entstanden die Stadttore Porta die Borsari und Porta die Leoni. Borsari ist neben der Arena das am besten erhaltene Monument aus römischer Zeit.

Das Zentrum hat viel zu bieten

Balkon von Romeo & Julia in Verona
Balkon von Romeo & Julia in Verona

Im Mittelalter entstand das Zentrum Veronas, dessen Relikte auch heute noch vorhanden sind. Allen voran das Castelveccio aus dem 14. Jahrhundert, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Zu erreichen ist das Kastell über die Ponte Scaligero, die früher als Fluchtweg diente. Mit dem Piazza delle Erbe und dem Piazza dei Signori gibt es in Verona zwei zentrale Plätze, an denen man heute unweigerlich vorbeikommt. Der Piazza dei Signori ist umrahmt von Palästen, darunter der Justizpalast von 1365.

Auch Kirchen hat es in Verona jede Menge, wie etwa die Basilica San Zeno Maggiore, die Kirchen Santa Maria Antica und San Lorenzo und den Dom Santa Maria Matricolare. Und natürlich darf bei einem Besuch in Verona der berühmte Balkon der Julia nicht fehlen, der am Casa die Giulietta angebracht ist. Der Balkon wurde zwar erst nachträglich angebaut ist aber trotzdem ein Besuchermagnet.

Der Weg nach Verona

Wenn Sie mit dem Auto am Gardasee sind, ist es ein Leichtes, Verona zu erreichen. Von der Ostseite des Sees (Lazise) sind es rund 30 Kilometer.

Zwischen Verona und den vielen Orten am Gardasee verkehren zahlreiche Buslinien, sodass Sie von quasi jedem größeren Ort aus problemlos und ohne umzusteigen nach Verona gelangen können. Die Preise richten sich nach der Entfernung und kosten zwischen einem und knapp sechs Euro.

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